{"id":149,"date":"2026-02-22T15:58:06","date_gmt":"2026-02-22T15:58:06","guid":{"rendered":"https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/?p=149"},"modified":"2026-02-22T15:58:07","modified_gmt":"2026-02-22T15:58:07","slug":"plagiatsaffaere-vor-gericht-endogene-retroviren-ein-beweis-fuer-die-evolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/en\/plagiatsaffaere-vor-gericht-endogene-retroviren-ein-beweis-fuer-die-evolution\/","title":{"rendered":"Plagiatsaff\u00e4re vor Gericht: Endogene Retroviren \u2013 Ein Beweis f\u00fcr die Evolution?"},"content":{"rendered":"<p>In einem fr\u00fcheren Artikel habe ich die Frage zur Diskussion zwischen Intelligent Design und der Evolutionstheorie aufgeworfen.<br>Was sind die st\u00e4rksten Argumente auf beiden Seiten? Was sind m\u00f6gliche Einw\u00e4nde?<\/p>\n\n\n\n<p>Vor einigen Jahren las ich einen Artikel \u00fcber Xenotransplantation. Man wollte Schweineherzen in Menschen transplantieren. Schlicht und ergreifend ein Versuch, die Organspendenknappheit zu bew\u00e4ltigen. Ein Problem bei der Sache: Schweine haben andere endogene Retroviren als Menschen, was wiederum zu biologischen Risiken beim Empf\u00e4nger f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich war mir vorher nie der Begriff \u201eendogene Retroviren\u201c untergekommen. Also forschte ich nach. Was ist das \u00fcberhaupt? Wie ich schnell herausfand, hat der Mensch in seinem Genom eine unglaubliche Anzahl sogenannter viraler Sequenzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind Retroviren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>HIV z\u00e4hlt z. B. in die Gruppe der Retroviren. Retroviren haben eine Besonderheit: Sie werden nicht einfach in den Wirtszellen kopiert, sondern ihre RNA wird in DNA umgeschrieben und dann im Zellkern ins Wirtsgenom integriert. Fortan kann die Zelle dieses Virus bilden. Aber auch alle Zellen, die von der infizierten Zelle abstammen, tragen diese DNA-Sequenz in ihrem Erbgut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was jedoch bedeutet endogen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>HIV ist zwar ein Retrovirus, aber nicht endogen. Endogen sagt aus: Sie werden nicht nur von Zelle zu Zelle weitervererbt, sondern auch \u00fcber Generationen hinweg, von Eltern zu Kindern \u2013 innerhalb des Erbgutes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie kann das aber sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Schafen und Koalas konnte man schon beobachten, wie exogene Viren endogenisiert wurden. In anderen F\u00e4llen wurde beobachtet wie z. B. Eizellen von Retroviren befallen werden. Sofern diese Eizelle sp\u00e4ter befruchtet wird, tr\u00e4gt der Nachwuchs in allen seinen Zellen die DNA-Sequenz (zun\u00e4chst als Variante, noch nicht fixiert). Und damit tr\u00e4gt dies wiederum auch sein Nachwuchs. Die Genetik einer ganzen Population kann mit der Zeit dann solch eine Virussequenz beinhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher wei\u00df man aber, dass nun die sogenannten endogenen Retroviren des Menschen wirklich Viren sind?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun, man kennt den Aufbau von Retroviren. Deren DNA ist im Gro\u00dfen und Ganzen immer wieder gleich aufgebaut: aus drei Hauptgenen: GAG, POL, ENV. Man kennt die Proteine, die hier codiert werden: Strukturproteine, Enzymproteine und H\u00fcllproteine.<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit der etwas theoretische Ausflug in die Welt der Retroviren. Nur war mir dann beim Lesen sofort klar: Wenn das so ist, dann l\u00e4sst sich die Abstammungstheorie entweder beweisen oder widerlegen. Denn h\u00e4tten Affe und Mensch gemeinsame Vorfahren, so m\u00fcssten viele der Retroviren beider Gruppen an exakt denselben Stellen zu finden sein. Wenn es keine gemeinsamen Vorfahren g\u00e4be, dann w\u00e4re die Verteilung der Viren eher zuf\u00e4llig. Es k\u00f6nnte zwar bei tausenden Sequenzen mal an derselben Stelle eine \u00dcberlappung geben, nur k\u00f6nnte man mit einfacher statistischer Wahrscheinlichkeit zeigen, dass dies im erwartbaren Rahmen des Zufalls liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war also enthusiastisch, dass mir aus einem Artikel \u00fcber Xenotransplantation ein scheinbar \u201egenialer\u201c Einfall kam, und musste dem sofort nachgehen \u2013 nur um entt\u00e4uscht festzustellen, dass ich nat\u00fcrlich nicht der Erste war, dem dieser Gedanke kam. Das hatte allerdings den Vorteil, dass ich meine Vorhersage \u00fcberpr\u00fcfen konnte. Intuitiv h\u00e4tte ich vermutet: Wenn die Sequenzen tats\u00e4chlich auf historische Infektionen zur\u00fcckgehen, d\u00fcrfte es aus Sicht einer Sch\u00f6pfungsposition keine systematische, loci-genaue \u00dcbereinstimmung zwischen Affe und Mensch geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht der Abstammungstheorie hingegen w\u00e4re eine mehrheitliche, strukturierte \u00dcberschneidung zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und was ist nun der Fall?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine mehrheitliche \u00dcberschneidung. Und man trifft an denselben Loci genau dieselben viralen Sequenzen: Gleiche Insertionsstellen, gleiche Mutationen, gleiche Defekte. Und sollte das mal nicht der Fall sein, dann passt auch dies zur Abstammungstheorie. \u00c4hnlich wie bei einem antiken Text mit unterschiedlicher Abschreibetradition: An derselben Stelle gibt es eine Einf\u00fcgung, und zwar genau die gleiche, wenn die Texte voneinander abstammen. Gleichzeitig gibt es nat\u00fcrlich weitere Einf\u00fcgungen oder Fehler, die sich mit der Zeit einschleichen k\u00f6nnen. Ist aber ein Fehler einmal in einer Tradition fixiert, dann verschwindet er normalerweise nicht mehr einfach so.<\/p>\n\n\n\n<p>Also hat die Abstammungstheorie ganz klar die richtige Vorhersage gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun die Frage: Ist die Sache damit jetzt bewiesen? Kann man sagen: Ja, der Mensch stammt von affen\u00e4hnlichen Vorfahren ab?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen fair sein: Eine Theorie macht eine korrekte Vorhersage, eine andere eine falsche. Aber gibt es vielleicht Schwachstellen? Oder kann man die Sch\u00f6pfungsvorstellung so modifizieren, dass diese nicht im Widerspruch erscheint?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was m\u00fcsste man denn aus Sicht der Sch\u00f6pfung annehmen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Option: Es ist kein Zufall<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung w\u00e4re: Die Viren integrieren sich nicht zuf\u00e4llig an bestimmten Loci. Sondern es gibt einen gemeinsamen Mechanismus. Ein bestimmter Virus sucht einen bestimmten Ort. Dieses Muster wiederholt sich immer wieder und f\u00fchrt zu den beobachteten \u00dcberlappungen. Au\u00dferdem treten beim Kopieren keine zuf\u00e4lligen \u201eFehler\u201c auf, sondern auch hier wiederholen sich dieselben Muster.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, wie sieht es damit aus? Man kann zeigen, dass es tats\u00e4chlich gewisse Pr\u00e4ferenzen gibt. Nur \u2013 um ehrlich zu sein \u2013 reichen diese Pr\u00e4ferenzen nicht aus, um das Muster als Ganzes zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich versuche es mit einer Analogie: Man kann beweisen, dass Deutsche gerne in Italien Urlaub machen. Deshalb sollte es uns nicht verwundern, wenn wir am gleichen Ort immer wieder Deutsche treffen. Aber um das Muster in unserer DNA zu erkl\u00e4ren, m\u00fcssten sich alle Deutschen \u00fcber Generationen hinweg nahezu exakt synchron verhalten<\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutschen m\u00fcssten immer in Florenz vor der Davidstatue stehen, sie d\u00fcrften aber niemals das Kolosseum in Rom betreten. Sie m\u00fcssten au\u00dferdem alle exakt gleich aussehen, wenn sie zur Davidstatue reisen: die gleichen Haare, die gleichen Socken, die gleiche Nase. Niemals w\u00fcrde ein Franzose vor der Davidstatue auftreten. Und wir bemerken: Nein, das macht keinen Sinn. Pr\u00e4ferenzen sind nicht das selbe wie Determinismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn ein Kreationist meint, das reiche aus, um das Muster zu erkl\u00e4ren: Dann bitte, ich h\u00e4tte gerne eine statistische Ableitung der Wahrscheinlichkeit. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein und dasselbe Virus in einer Zellkultur exakt an derselben Stelle im Genom integriert, m\u00fcsste sich empirisch bestimmen lassen. Und dies m\u00fcsste dann hochgerechnet werden k\u00f6nnen auf die genaue Anzahl an Proviren, die Mensch und Schimpanse teilen (es gibt extrem viele virale Sequenzen, die Mensch und Schimpanse teilen. Jedoch sind diese oft so stark zerst\u00f6rt, dass sie von manchen vielleicht nicht mehr als Beweis f\u00fcr \u201eirgendwas\u201c akzeptiert w\u00fcrden. Man m\u00fcsste also eine konservative Sch\u00e4tzung verwenden auf ausreichend intakte Sequenzen?). Es w\u00e4re machbar! Und wenn nichts kommt, dann ist auch das verr\u00e4terisch. Vielleicht will man die Karten gar nicht auf den Tisch legen, weil das Blatt nicht so gut ist?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Option: Sie kamen nicht durch Infektionen ins Genom<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Was w\u00e4re also ein weiterer Punkt, den Kreationisten einwenden k\u00f6nnten? <strong>Das sind gar keine Viren, die irgendwann ins Genom integriert wurden, sondern sie wurden dort erschaffen<\/strong>. Sie haben irgendeine Aufgabe. Und Gott kann ja, wenn er Lust hat, diese an derselben Stelle erschaffen. Das sogenannte Common-Design-Argument (Einschub: Wenn gleiche Viren an gleicher Stelle Common Design sind, was sind sie dann, wenn sie an unterschiedlicher Stelle auftreten? Uncommon Design? Ist das noch falsifizierbar?).<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst w\u00fcrde man sich den Kopf kratzen. Warum sollte Gott uns denn Viren ins Erbgut erschaffen? Sie m\u00fcssten einen Zweck haben. Tats\u00e4chlich haben diese Sequenzen nicht selten einen Zweck. Ein bekanntes Beispiel ist das Syncytin-Gen, das bei der Plazentabildung eine Aufgabe erf\u00fcllt. Man sagt, es habe Eigenschaften eines urspr\u00fcnglich endogenen Retrovirus.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem bleibt die Frage: Warum sehen sie aus wie Viren? Immerhin wissen wir, was Viren sind, wie sie aufgebaut sind und was sie tun. Man kann einen Schuh als Briefbeschwerer verwenden, aber man kann nicht leugnen, dass es ein Schuh ist und dass die Schn\u00fcrsenkel funktionslos sind, wenn man ihn als Briefbeschwerer verwendet. Einige sagen: Viren waren nicht zuerst exogen, sondern zuerst endogen und sind dann aus dem Erbgut entkommen. Also nicht: Sie haben uns infiziert und wurden dann vererbt, sondern sie wurden dort erschaffen und sind von dort entartet und \u201eabgehauen\u201c. Das ist tats\u00e4chlich nicht ganz dumm. Ich m\u00f6chte das zun\u00e4chst offenlassen, denn in der Virusevolution ist vieles offen, was man eben nicht wei\u00df. Wo kommen Viren eigentlich her?<\/p>\n\n\n\n<p>Andere sagen: Nun ja, vielleicht haben die endogenen Retroviren eine Funktion, die ihre Virusgestalt rechtfertigt. Es k\u00f6nnte sein, dass sie eine Trainingsversion f\u00fcr echte Viren sind. Vielleicht wird das Immunsystem im Embryo pr\u00e4natal auf den Umgang mit Viruspartikeln nach der Geburt trainiert. Auch das klingt nicht ganz dumm. Es k\u00f6nnte ein Funken Wahrheit darin liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man diese Argumente akzeptiert, dann k\u00f6nnte man verargumentieren: Gott hat diese Viren erschaffen. Sie tragen eine Funktion. Dass sie an denselben Stellen auftreten wie bei Affen, beweist nicht mehr als die ohnehin anerkannte Tatsache, dass Mensch und Affe eine hohe \u00dcbereinstimmung der DNA besitzen \u2013 je nach Methode etwa 96-99 % genetische \u00dcbereinstimmung. Und klar, dann ist das halt auch bei den viralen Sequenzen so. Ockhams Rasiermesser k\u00f6nnte das gesamte Argument mit Viren und komplizierten Annahmen \u00fcber Infektionsketten und transgenerationale Vererbung wegk\u00fcrzen auf das Argument: Mensch und Affe sind genetisch sehr nahe verwandt. Damit wird das ganze Retrovirenargument sehr viel schw\u00e4cher.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Achillesferse des Designargumentes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt hier aber eine Achillesferse. Denn es gibt genetisch einen triftigen Grund, warum man sagen kann: Diese Sequenzen gehen auf Infektionen zur\u00fcck \u2013 nicht nur heute, sondern auch historisch. Ein charakteristisches Merkmal retroviraler Integration ist die sogenannte Target Site Duplication, eine kurze Verdopplung der Wirts-DNA an den Integrationsgrenzen. Warum ist das so?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich beschreibe das jetzt nicht hochwissenschaftlich, sondern eher metaphorisch: Der Virus schneidet den DNA-Strang des Wirts. Er tut dies bei den komplement\u00e4ren Str\u00e4ngen nicht exakt gegen\u00fcberliegend, sondern leicht versetzt. Nachdem der Virus seine DNA eingef\u00fcgt hat, wird das Wirtsgenom an der Einf\u00fcgestelle repariert. Durch die Komplementarit\u00e4t der DNA ergibt sich eine Dopplung der Wirts-DNA. Und genau diese findet man auch bei den Proviren, die Affe und Mensch teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann entsteht eben die Frage: Warum sollte Gott, wenn er Viren in unserem Genom erschafft, gleich noch ein paar \u201eNarben\u201c miterschaffen, sodass alles danach aussieht, als seien sie durch eine Infektion eingesetzt worden?<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens hier m\u00f6chte ich aus der Diskussion aussteigen, denn jetzt bewegen wir uns klar weg von Wissenschaft. Man wird sicher immer irgendeine Erkl\u00e4rung finden (vielleicht der Teufel). Aber ob diese dann noch intellektuell redlich ist?<\/p>\n\n\n\n<p>OK, man darf wirklich alles glauben. Es w\u00e4re jedoch sch\u00f6n, Folgendes anzuerkennen: Mein Glaube ist damit nicht mehr mit wissenschaftlichen Methoden vereinbar. Au\u00dferdem entscheiden nicht die Daten mein Weltbild, sondern mein Weltbild entscheidet, wie ich die Daten interpretiere. Ockhams Rasiermesser ist mir wurscht. Wissenschaftliche Theorien sind falsifizierbar, mein Glaube ein Dogma.<\/p>\n\n\n\n<p>Also, ich muss auch zugestehen: Alles, egal ob Glaube oder Wissenschaft, basiert auf gewissen Grundannahmen. Den absolut hundertprozentigen Beweis gibt es letztlich nie. Aber vor Gericht w\u00fcrde man bei einer Plagiatsaff\u00e4re mit genau dieser Beweislage jemanden den Doktortitel aberkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn der Wissenschaftler kann hier nicht erkl\u00e4ren, warum er nun die gleichen Zitate mit demselben Wortlaut in seiner Dissertation hat. Bei einem einzelnen Satz k\u00f6nnte man das glauben, nicht aber bei hunderten. Und dasselbe trifft auf die DNA zu: Es gibt bisher keine vern\u00fcnftige kreationistische Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Muster, das man antrifft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Schlussfolgerung aus der Diskussion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ist damit aber die Evolutionstheorie als Ganzes bewiesen? Nein. Selbst wenn es vern\u00fcnftige Gr\u00fcnde gibt, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben, so ist damit nur ein Teil der Evolutionstheorie bewiesen: die Abstammungstheorie. Was aus dieser Argumentation nicht bewiesen ist, ist der sogenannte Neodarwinismus. Sozusagen: Warum ver\u00e4ndern sich Arten? Woher kommt die Information? Woher kommen neue Gene etc.? Das ist davon unabh\u00e4ngig. Und hier kommt etwas ins Spiel, was nicht mehr zwingend die allgemeine Abstammungstheorie anzweifelt, sondern ein anderes Argument vortr\u00e4gt. Wir verlassen die B\u00fchne des Kreationismus und wenden uns der sogenannten Intelligent-Design-Theorie zu. Ich m\u00f6chte in einem weiteren Artikel darauf eingehen. Ich denke, dass einige Vertreter der ID durchaus bedenkenswerte Argumente haben, auch wenn diese nicht mit einer naturalistischen Wissenschaft im Einklang sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DNA-683x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-152\" srcset=\"https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DNA-683x1024.png 683w, https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DNA-200x300.png 200w, https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DNA-768x1152.png 768w, https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DNA-8x12.png 8w, https:\/\/keine-einfachen-antworten.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DNA.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem fr\u00fcheren Artikel habe ich die Frage zur Diskussion zwischen Intelligent Design und der Evolutionstheorie aufgeworfen.Was sind die st\u00e4rksten Argumente auf beiden Seiten? 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